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    Dezember 16 @ 09:00 - 14:00
  3. Landesliga Jedesheim 3

    Dezember 16 @ 10:00 - 15:00
  4. Vereinsabend: Monats-Blitz

    11. Januar 2019 @ 19:30 - 23:00
  5. A-Klasse Jedesheim 4

    13. Januar 2019 @ 09:00 - 15:00

Schachaufgabe

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Chess meets Jazz

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Jugendturnier

Schach in der Schranne

Blitzschach – Ein Duell

Allgemein

Der 5. Spieltag in der Verbandsliga Süd verlief anfangs gegen die Weiße Dame Ulm ganz gut.

Als erster beendete Hans-Michael Stiepan (Brett 2) die Partie mit einem Remis. Dabei spielte Hans-Michael französisch und kam dabei, mit dem Abtausch des schlechten weißfeldrigen Läufers gut aus der Eröffnung. Der Gegner hatte allerdings Angriffschancen. Später wurden die Züge wiederholt und das Remis stand fest.

Das zweite Remis trug Markus Eichhorn (Brett 7) bei. Nach interessanter Eröffnung und wenig Zeit seines Gegners bekam Markus ein Remisangebot. Dies wurde nach reiflicher Überlegung und mit Absprache des Mannschaftsführers angenommen, weil Markus nach Abtausch der Schwerfiguren in einem schlechteren Endspiel gelandet wäre. Somit wurden auch hier die Punkte geteilt.

Danach verlor Peter Rudolf (Brett 6) die Partie. Er wollte seinen Gegner mit einem Königsangriff in die Knie zwingen, musste allerdings in einen Damentausch einwilligen, was für ihn ein schlechteres Endspiel bedeutete. Leider konnte er die Partie nicht mehr halten.

Als nächstes musste Arnd Mayer (Brett 5) die Waffen strecken. Arnd kam dabei sehr gut aus der Eröffnung heraus. Er hatte sich einen Mehrbauern und das Läuferpaar erspielt. In Zeitnot spielte er allerdings zu sicher und zu passiv, was sein Gegner gut ausnutzte. Die Partie endete dann mit einer Zeitüberschreitung, allerdings bereits in verlorener Stellung.

Fast zeitgleich verlor Johannes Büchele (Brett 4) die Partie. Nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung verlor Johannes einen Bauern, für den er keine Kompensation bekam. Nachdem er einen letzten Trick versuchte und der Gegner dies nicht zuließ gab Johannes sich geschlagen.

Danach bekam Patrick Bossinger (Brett 8) ein Remisangebot. Nach guter Eröffnungsphase opferte er optimistisch einen Bauern, um die G-Linie zu öffnen und um den schwarzfeldrigen Läufer gegen den Springer zu tauschen. Nach einem Qualitätsopfer wurde die Qualität wieder zurückgegeben und Patrick hatte einen Minusbauern. Hier wurde das Remisangebot abgelehnt, weil man noch auf ein 4:4 gehofft hatte. Kurze Zeit später musste Patrick sich aber geschlagen geben, weil er in ein Mattnetz kam und seinen Turm verlor.

Fabrice Bacquele (Brett 3) stand die ganze Partie über immer etwas besser. Später erreichte er ein Springerendspiel mit Mehrbauer, was aber schwierig zu gewinnen war. Sein Gegner schaffte es allerdings alle Bauern zu tauschen und den Springer gegen den letzten Bauern zu opfern. Somit blieb nur noch ein Springer von Fabrice übrig und das Remis war besiegelt.

Die letzte Partie beendete Achim Engelhart (Brett 1), der gut gegen seinen Gegner mithalten konnte. Achim stand nach der Eröffnungsphase etwas schlechter, konnte sich aber in ein Endspiel mit Dame und Läufer für beide Seiten, retten. Er spielte sehr geschickt und später wurden die Figuren getauscht und ein Bauernendspiel war am Brett. Nachdem beide Seiten zur Umwandlung kamen hatte Achim im Damenendspiel einen Minusbauern. Sein Gegner tauschte im richtigen Moment die Damen und das Endspiel war für Achim verloren.

Damit stand der 6,5 : 1,5 Verlust fest. Die Niederlage viel sehr hoch aus, aber Ulm hat verdient gewonnen.

Mit Platz 3 kann man nach der Niederlage zufrieden sein. Das Ziel Klassenerhalt sollte mit einem Sieg in den letzten 4 Spielen möglich sein.

 

 

Als ich bei der Begrüßung der Gastmannschaft SG Turm Albstadt 1 einen fairen und spannenden Verlauf wünschte, wusste ich natürlich noch nicht, wie richtig ich lag. Es sollte ein unheimlich spannender Zweikampf an 8 Brettern werden, auch wenn sich 2 1/2 Stunden lang gar nichts rührte. Lediglich in der Partie Marc Rukwid – Arnd Mayer (Brett 5) stellte der Albstädter bereits nach 10 Zügen einen Bauern ein; und das in einer Eröffnung, die er, nach seinen Worten, gut kannte. Ich spielte dann allerdings zu passiv und erlaubt so dem Gegner, in meine Stellung einzudringen. Das Ergebnis war, dass der Mehrbauer verloren ging. Danach trennte man sich friedlich mit einem Remis.

Zuvor erbrachte Johannes Büchele, Brett 4, den ersten halben Punkt, als die Eröffnungsphase nahezu abgeschlossen war. Simon Heinrici (Brett 7) musste da schon etwas länger kämpfen. Sein Gegner hatte immer kleine, versteckte Möglichkeiten zum Angriff, doch diese wehrte Simon gekonnt ab und konnte dann den Spieß umdrehen. Das Ergebnis war ein ganz wichtiger Sieg, wie sich später noch herausstellen sollte.

Neben mir am Brett 6 von Markus Eichhorn stellte ich verwundert fest, dass Markus mit Weiß in einem Grünfeld-Inder gelandet ist. Das hatte ich ja noch nie bei ihm gesehen. Umso freudiger sah ich , dass er ganz gut stand. Als ich dann nach einer Weile wieder hinüber sah, stand er allerdings klar auf Verlust und musste auch ein paar Züge später aufgeben.

Als dann Patrick Bossinger, Brett 8, zu mir kam, um zu erfragen, was er mit dem Remisangebot seines Gegners machen sollte, wollte ich schon sagen, du musst auf jeden Fall weiterspielen, denn die anderen Partien stehen alle entweder auf Verlust oder zumindest sehr bedenklich. Doch Patrick stand meines Erachtens auch nicht besonders gut, bestenfalls ausgeglichen. Wie bin ich froh, ihn nach seinem Gefühl entscheiden haben zu lassen, was er machen soll. Denn der Kämpfer Patrick spielte resolut auf Gewinn (hätte auch Bauern geopferte, um eine Bauernumwandlung zu erreichen) und nutzte die kleinen Fehler seines Gegners, um einen ganzen Punkt einzufahren.

Nachdem Fabrice Bacquele, Brett 3, wieder mal seinem Ruf gerecht wurde und als Schwarzer so großen Druck auf des Gegners Stellung ausübte (als wäre die Farbverteilung umgekehrt), dachte ich schon, der Gegner wird innerhalb weniger Züge zusammenbrechen. Das war dann leider doch nicht der Fall. Im Gegenteil, der Angriff forderte Tribut. Ein Bauer musste sein Leben lassen und später auch die Qualität. Doch das erschüttert einen Fabrice doch nicht und übte mit Dame und Springer weiterhin so starken Druck aus, dass der Gegner sich genötigt sah, in beidseitig höchster Zeitnot, die Qualität wieder zurückzugeben. Im daraus resultieren Damenendspiel war für keinen mehr etwas zu holen, so dass ein Dauerschach die Partie beendete.

Damit stand es 3,5 zu 2,5 für uns und dennoch waren wir sehr weit von einem Mannschaftssieg entfernt, denn in den beiden letzten Partien stand es für die Jedesheimer sehr schlecht. Zwar hatte Achim Engelhart an Brett 1 nur einen Bauern weniger, doch im Endspiel T+B gegen T+2B konnte Achim die Niederlage nicht verhindern. Wenn jetzt nicht noch ein Wunder passiert, dann würden wir den Mannschaftskampf verlieren, denn in der letzten laufenden Partie von Hans-Michael Stiepan, Brett 2, musste Hans-Michael mit einer Qualität weniger die Stellung halten, um wenigstens noch ein Mannschaftsremis zu erzwingen. In dieser Situation agierte Hans-Michael sehr routiniert, indem er mit seinen Leichtfiguren (L+S) Unruhe im gegnerischen Lager verursachte. Als dann die Dame auch noch die halboffene Königsstellung attackieren konnte, war ein Remis schon sicher. Deshalb konnte Hans-Michael das mögliche Dauerschach ignorieren und auf Matt spielen. Für die Zuschauer war diese Situation kaum noch auszuhalten, weder für die Gäste noch für die Mannschaftskameraden, zumal beide Spieler auch noch in Zeitnot waren und jederzeit ein Fingerfehler passieren hätte können. Und dann war das Wunder tatsächlich erreicht. Der Gegner ließ sich die letzten Züge, die zum Matt geführt hätten, nicht mehr zeigen und wir gewannen glücklich 4,5 zu 3,5.

Mit 6 (aus 8) Punkten und Tabellenplatz 3 können wir, bei noch fünf ausstehenden Mannschaftskämpfen, schon bald anfangen, als Aufsteiger in die vierthöchste Liga den Klassenerhalt als gesichert anzusehen.

Ersatzgeschwächt traten wir zum dritten Mannschaftskampf der Verbandsliga Süd in Pfullingen an. Auch wenn einige Optimisten dennoch an einen Sieg glaubten, so war es doch allen klar, dass es heute nur darum ging, nicht sang und klanglos unterzugehen.

Erstaunlich lange hielten sich aber dafür die Partien im Gleichgewicht, auch wenn sich Markus Eichhorn (Brett 5) in der Eröffnung einen Isolani im Zentrum einhandelte. Dieser war dann aber spielentscheidend, denn er kostete dem Markus zu viel Aufmerksamkeit, so dass der Gegner auf dem Damenflügel einen Bauern gewann. Letztendlich konnte Markus im Springerendspiel dann den Vormarsch des gegnerischen a-Bauern nicht mehr aufhalten.

Eine kleine Unachtsamkeit von Matthias Lerch (Brett 7) brachte dem Gegner einen Mehrbauern ein. Diesen konnte Matthias nur durch Aufgebot aller seiner Figuren aufhalten. Dadurch wurde es dem Gegner möglich, weitere Schwächen anzuvisieren. Und irgendwann ist dann eine solche Stellung einfach nicht mehr zu halten.

Mit langsamen, aber stetigen Druck nach Vorne, konnte auch der Gegner von Fabrice Bacquele (Brett 2) einen Bauern gewinnen. Doch Fabrice versteckte sich nicht, spielte offensiv und wickelte so ab, dass alle Bauern getauscht wurden und dabei – entscheidend – den verbleibende Mehrbauer mit Turm und König angreifen konnte, was zum Verlust des Bauern und dem möglichen Turmtausch geführt hätte, wenn der Gegner nicht vorher ins Remis eingewilligt hätte.

Nach einem frühzeitigen Angriff mit e4-e5 im Dreibauernangriff gegen die Pirc-Verteidigung hatte Achim Engelhart (Brett 1) seine Partie stets im Griff. Das musste auch der Gegner einsehen und willigte im Mittelspiel in ein baldiges Remis ein. Auch der Gegner von Johannes Büchele (Brett 3) bemerkte wohl bald, dass das solide und kraftvolle Angriffsspiel ihm Schwierigkeiten bereiten könnte. Mit einem aktiven Gegenzug bot er Remis, das Johannes nach reichlicher Überlegung dann annahm.

Lange Zeit kämpfte Manfred Grosse (Brett 6) gegen ein solides, nach vorne drängendes Damenbauernspiel seines Gegners. Doch erst als dieser die c-Linie eroberte und in seine Stellung einbrach, musste Manfred die Segel streichen. Arnd Mayer (Brett 4) konnte durch ein Zwischenschach den Gegner in Bedrängnis bringen, indem dieser sich gezwungen sah, eine Figur zu opfern. Nach Abwehr von einer Schwindelchance auf Matt wäre es zu einem erzwungenen Damentausch gekommen, was in ein gewonnenes Endspiel für Arnd geführt hätte. Aber das ließ sich der Gegner dann nicht mehr zeigen.

Auch Patrick Bossinger (Brett 8) verlor im Mittelspiel einen Bauern. Zwischenzeitlich waren es drei laufende Partien mit jeweils einem Bauern weniger für uns. Aber im Gegensatz zu den beiden anderen Partien konnte Patrick mutig nach vorne spielen. Dabei opferte er sogar noch einen weiteren Bauern, nur um mit aktivem Figurenspiel (Dame und Springer) den Gegner entweder in ein Mattnetz zu bringen oder wenigstens ein Dauerschach zu erreichen. Und sein Mut hat sich ausgezahlt. Der Gegner sah keine Möglichkeit, dem Dauerschach zu entgehen, wenn er nicht riskieren wollte, eine Figur zu verlieren und bot, nachdem der Mannschaftskampf schon entschieden war, Remis.

So mussten wir uns also 3 : 5 geschlagen geben. Das soll uns aber nicht davon abhalten, weiterhin an den Klassenerhalt zu glauben.

 

 

Besser kann man als Aufsteiger in die Verbandsliga nicht starten. Mit 4 Punkten aus 2 Spielen kommt verhaltener Optimismus auf, den Klassenerhalt erreichen zu können. Aber es war ein harter Kampf, um die nötigen 4,5 Punkte gegen Ebersbach 1 zu erreichen. Selbst nach über 3 Stunden Spielzeit liefen noch alle Partien. Erst danach deuteten sich die ersten Spielentscheidungen ab.

Als erster beendete unser sonst so mutige Angriffsspieler Fabrice Bacquele (Brett 3) mit zwar einfallsreicher aber nicht von Erfolg gekrönter Verteidigung sein Spiel mit einer Niederlage, da er es nicht geschafft hat, den lästigen gegnerischen weißen Bauern auf d6 loszuwerden. Dieser Pfahl im Fleisch, von der Eröffnung bis ins Endspiel, entscheidete das Spiel. Danach erspielte sich Emilian Hofer (Brett 1) ein Remis (Dauerschach) durch einen notwendig gewordenen Gegenangriff, weil sonst der gegnerische Königsangriff wohl spielentscheidend gewesen wäre.

Mit einem sehr optimistischen Figurenopfer wollte Patrick Bossinger (Brett 8) seinen Gegner in die Knie zwingen. Doch der weitere Partieverlauf entsprach wohl nicht seinen Erwartungen und er musste sich mit einer Minusfigur etwas einfallen lassen, um der drohenden Niederlage zu entgehen. Und das hat er auch mit couragierter Fortsetzung erreicht. So gewann er die Figur zurück und dann auch den ganzen Punkt.

Gleich darauf musste sich Achim Engelhart (Brett 2) dem tiefgründigen Spiel seines Gegners beugen, was aber Simon Heinrici (Brett 7) postwendend wieder ausglich. Zunächst sah es bei ihm lange so aus, als ob er einen möglichen Bauerngewinn doch nicht erreichen könnte, weil sein Gegner das aktivere Spiel hatte. Aber mit kleinen, feinen Zügen drängte er ihn allmählich zurück und gewann nicht nur einen, sondern sogar zwei Bauern, was den Einzelsieg sicherstellte.

In der Zwischenzeit entwickelte sich das Spiel von Johannes Büchele (Brett 4) immer vorteilhafter. Toll, wie er mit Bedacht, langsam seine Stellung stetig verbesserte. Da musste sich der Sieg einfach einstellen. Und so kam es auch. Mit raffinierter Zugfolge erreichte er in Gewinnstellung dann letztendlich die Bauernumwandlung in eine Dame. Allerdings reichte das dem Gegner immer noch nicht zur Aufgabe und er spielte mit seinem Springer und ein paar Bauern weiter, natürlich vergebens. Dieser Sieg war aber auch dringend nötig, da Markus Eichhorn (Brett 6) zwischenzeitlich ein Springer-Läuferendspiel verlor. Dabei hatte er bis weit ins Endspiel hinein eine ausgeglichene Stellung. Aber der gegnerische Läufer war seinem Springer einfach überlegen.

Beim Spielstand 3,5 zu 3,5 musste die letzte noch laufende Partie von Arnd Mayer (Brett 5) die Entscheidung bringen. Aufgrund der Endspielstellung war allerdings abzusehen, dass es mindestens ein Remis geben wird. Also warum nicht die vorteilhafte Stellung noch zu einem Sieg führen. Was dann auch letztlich gelang. Damit war der zweite Mannschaftssieg errungen und der Tabellenplatz 3 bei Punktgleichheit mit Weiße Dame Ulm 1 (Tabellenführer) und Neckartenzlingen 1.

 

Die Saison 2018/2019 hat für die 2. Mannschaft erfolgreich begonnen. Mit einem knappen, aber relativ sicheren 4,5 : 3,5 Sieg wurde der erste Schritt zum Klassenerhalt in der Verbandsliga gemacht. Allerdings sah es zunächst gar nicht so gut aus, als Hans-Michael Stiepan (Brett 3) plötzlich nach ca. einer halben Stunde Spielzeit bereits dem Gegner die Hand reichen musste, weil er in der Eröffnung eine Figur eingestellt hat.

Danach konnte unser Neuzugang, Johannes Büchele (Brett 5), seinem nominell stärkeren Gegner recht leicht ein Remis abtrotzen. Etwas später glich Emilian Hofer mit seinem Sieg an Brett 1 den Spielstand aus. Dabei hatte er einen Angriff des Gegners zu parieren, welcher mit einem Figurenopfer (für zwei Bauern am Königsflügel) darauf hoffte, den entblößten König niederzuringen. Doch Emilian zeigt eine tolle Verteidigungsleistung und ließ die Gefahr eines Mattnetzes gar nicht erst aufkommen.

Nachdem dann Achim Engelhart an Brett 2 ebenfalls einen Sieg erzielte, gingen wir in Führung und ließen uns diese auch nicht mehr nehmen. Zwar waren die Partien von Markus Eichhorn (Brett 7) und Patrick Bossinger (Brett 8) zwischenzeitlich etwas kritisch, aber beide konnten sie ihre Klasse beweisen und mit toller Verteidigung die Partien halten.

Auf einen weiteren vollen Punkt hofften alle Jedesheimer beim Fabrice Bacquele (Brett 3), der – seiner Spielweise typisch – einen fulminanten Angriff hinlegte und den Gegner überrennen wollte. Doch das Übersehen eines gegnerischen Schachs führte zur Zugwiederholung. Das war allerdings nicht tragisch, da Arnd Mayer (Brett 6) in vorteilhafter Stellung dem Gegner ein Remis aufzwang und damit den Mannschaftssieg sicher stellte.

Den 2. Ulmer Schach-Dauerlauf – und vermutlich auch einzigen Schach-Dauerlauf weltweit – gewann Thomas Porzer aus Plochingen.

Am 03. Juni 2018 starteten insgesamt 14 Läufer und Schachspieler. Mit dabei für den Schachclub Jedesheim war Felix Rieger, der am Ende mit 6 aus 9 Punkten beim Schachspiel den 9. Platz belegte.

Gelaufen wurden 10 Runden (für den Sieger ging es auf die 500m Runde und für den Verlierer 800 Meter) rund um den Biergarten Teutonia in Ulm. Dazwischen gab es für jeden Spieler 9 Schachpartien. Wer am Ende als erstes seine 10. Laufrunde geschafft hatte, ging als Sieger des Dauerlaufs hervor.

So fielen die Ergebnisse der Schachpartien gar nicht so ins Gewicht, da es hier eher auf die läuferische Leistung ankam. Gut konditionierte, schnelle Läufer konnten problemlos verlorene Partien wieder ausgleichen.

Alle hatten viel Spaß, das Wetter war wunderbar und ein schöner Nachmittag im Park somit gesichert.

 

Ergebnisse auf der WEB-Site der WD-Ulm

 

Felix beim Schachdauerlauf in Ulm

 

Felix beim Spiel zwischen den Laufrunden

In Bestbesetzung traten wir die 5. Runde der Landesliga Oberschwaben an und gingen davon aus, dass wir die Tabellenspitze verteidigen würden. Dem war leider nicht so. Nachdem an den Brettern 5 – 8 (Michael Knuplesch, Peter Rudolf, Patrick Bossinger und Markus Eichhorn) allesamt Remis spielten, hätten es unsere vorderen Spieler richten müssen, was nicht gelang.

Als erstes erwischte es Alexander Langwieser (Brett 3), der bereits aus der Eröffnung heraus mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, was sich letztendlich zu einem Qualitäts- und Bauernverlust ausweitete. Zwischenzeitlich konnte Arnd Mayer an Brett 4 den Ausgleich zwar herbeiführen, doch an den verbliebenen Brettern 1 und 2 wurde die Situation von Zug zu Zug immer hoffnungsloser. Dabei dachte man lange Zeit, dass an Brett 2 nicht mehr viel passieren kann, weil beide Seiten recht kompakt standen und ein Eindringen kaum möglich erschien. In großer Zeitnot allerdings konnte Simon Heinrici dann weder Bauernverlust noch das Vorrücken eines entstandenen gegnerischen Freibauerns verhindern.

Damit stand es 3 – 4 gegen uns und es lag nun allein an Fabrice Bacquele (Brett 1), wenigstens noch ein Mannschaftsremis zu erreichen. In einer hoch interessante Angriffspartie spielte Fabrice opferfreudig und konsequent auf den gegnerischen König. Doch sein Gegner (Daniel Müller) widerstand den Mattbestrebungen durch hervorragende aktive Verteidigung, die sich wirklich sehen lassen konnte. Letztendlich waren dann im Läuferendspiel, bei ungleichfarbigen Läufern die drei Bauern des Gegners nicht aufzuhalten.

Damit rutschen wir erstmals auf den 2. Tabellenplatz ab. In der kommenden 6. Runde haben wir es wieder mit einem sehr starken Gegner der Liga, dem Post SV Ulm, zu tun. Da wird sich’s zeigen, ob wir noch ein Wörtchen mitreden können, wenn es um die Meisterschaft geht.

Den Grundstein für den deutlichen 6,5 : 1,5 Sieg der 2. Mannschaft in der Landesliga Oberschwaben legten Michael Knuplesch (Brett 4) mit einem schnell herausgespielten Remis in einem ruhig verlaufenen angenommenen Damengambit und der Mister 100% Manfred Grosse (Brett 8). Er spielte als Ersatzspieler aus der 3. Mannschaft nun mehr dreimal und konnte in allen Partien in überzeugter Manier gewinnen. Leider darf er, laut Reglement, nicht noch einmal aushelfen.

Während die anderen Partien sich allmählich zu interessanten Stellungen entwickelten, ging es an Brett 1 schon aus der Eröffnung kräftig zur Sache. Dort kam es zu einem Theorie-Duell in einem Damenbauernspiel mit Qualitätsopfer für einen Bauern und der Einsperrung der gegnerischen Dame aus der Sicht von Fabrice Bacquele. Letztendlich waren sich wohl beide nicht mehr so sicher, wie der weitere Partieverlauf einzuschätzen war und einigten sich auf Remis.

Bald darauf konnte auch Patrick Bossinger seinem Gegner, der einen Mehrbauern besaß, verständlich machen, dass er mit mehr als einem Remis nicht zu rechnen hat. Schließlich spielte Patrick schon aus der Königsindischen Eröffnung heraus frech und opferte einen Bauern, was beim Gegner scheinbar Eindruck machte.

Nun musste noch ein Pünktchen her, damit der Mannschaftssieg gesichert ist und dafür sorgte Markus Eichhorn (Brett 7) mit einem nie gefährdeten, sehr soliden Spiel. Zwar versuchte der Gegner im Endspiel, bereits mit einer Minusfigur, aber mit Bauernmajoritätsangriff am Königsflügel, noch das Blatt wenden zu können, doch mit ruhigem, kontrolliertem Abwehrspiel ließ Markus nichts mehr anbrennen.

Peter Rudolf (Brett 5) hatte dann noch eine sehenswerte, wenn auch mit kleinen Fehlern versehene, Partie. Mit einer Minusqualität nutzte er die offene Königsstellung seines Gegenüber aus, setzte seine Figuren so geschickt gegen diesen König, dass der Gegner bald keinen vernünftigen Zug mehr hatte und schließlich die Segel streichen musste.

So konnten Simon Heinrici (Brett 2) und Arnd Mayer (Brett 3), die zwar jeweils im Mittelspiel einen Bauern gewinnen konnten, aber sonst ein ruhiges, wenig nervenaufreibendes Spiel hatten, ihren Sieg im Endspiel einfahren. Beide haben, bei zwei Einsätzen, auch noch eine weiße Weste.

Damit konnten wir nach 4 Runden mit 8:0 Punkten den Tabellenplatz 1 behaupten, insbesondere weil der direkte Verfolger Biberach einen Punkt gegen Post SV Ulm abgab. Aber gerade diese beiden Mannschaften haben wir in den nächsten Runden als Gegner. Da wird es sich zeigen, wie stark wir tatsächlich sind.

Mit einem knappen Sieg (4,5-3,5) über Mengen 1 konnte sich die 2. Mannschaft nach 3 Runden an der Tabellenspitze der Landesliga Oberschwaben behaupten. Nach einem frühen Remis von Matthias Lerch (Brett 6) und einem ebenso schnellen Verlust von Markus Jeckle (8) konnte Mirjam Zell (7) und Peter Rudolf (2) mit jeweils einem Remis wertvolle Punkte zum Gesamterfolg beitragen. Als dann Arnd Mayer (1) die zu optimistische Spielweise des Gegners zu einem Sieg nutzen konnte und auch Manfred Grosse seine sehenswerte Angriffspartie gewann, stand es zwischenzeitlich 3,5 – 2,5 für uns. In dieser Situation nahm der Gegner von Patrick Bossinger überraschend ein Remisangebot an, wobei dieser klar besser stand. Mit 4 – 3 hieß es nun für Markus Eichhorn wenigstens ein Unentschieden zu schaffen. Und die Stellung, die leicht vorteilhaft für Markus war, ließ dies erhoffen. Doch der weitere Partieverlauf wurde immer unklarer und der Grad der Nervosität stieg und das nicht nur bei beiden Spielern. Schließlich passierte das, was gerne nach einer langen Partie der Fall ist, anstatt eines Gewinnzuges machte Markus einen Verlustzug, was zwei Minusbauern nach sich zog. Kaum einer hätte noch etwas für ein Remis in dieser Partie gegeben, doch mit zunehmender Zeitnot konnte Markus wieder seine Klasse beweisen und mit einem Dauerschach das Remis erzielen. Nichts für schwache Nerven, dieser Mannschaftskampf.


Die Spielabende beleben!

Unter diesem Motto veranstalteten die Schachklubs Jedesheim und Krumbach einen gemeinsames Spielabend. Neun Jedesheimer machten sich am Freitagabend, den 22. September auf den Weg zum Vereinsheim des SK Krumbach. Dort wurden wir dann von ebenfalls neun Krumbacher Spielern erwartet und es konnte zügig mit einem fünfrundigen Schnellschachturnier begonnen werden.
Imbiss, Preise, Erfahrungsaustausch – alles inbegriffen – und viele Geschichten und Anekdoten wurden wieder aufgefrischt. Es hat allen viel Spass gemacht und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch.

zum Ergebnis:

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