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1_Mannschaften 2017/2018

Vor dem Start: Sergey Trussevich (vorne) und Dimitrij Anistratov (hinten)

Die zentrale Schlussrunde der Oberliga Württemberg, sehr gut ausgerichtet von den Stuttgarter Schachfreunden, brachte für uns nochmals Hochspannung bis zur letzten Minute. Als Tabellenführer mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung angereist, würde uns bereits ein 4:4-Unentschieden im Mannschaftskampf gegen Schwäbisch Gmünd reichen, um zum ersten Male die Württembergische Mannschaftsmeisterschaft an die Iller zu holen. Wir waren gut aufgestellt – doch Schwäbisch Gmünd trat in Bestsetzung an und so war schnell klar war, dass wir heute keine Geschenke bekommen würden. Und so entwickelte sich ein hochspannender Kampf bei dem wir erst nach fünfeinhalb Stunden mit dem einzigen Sieg an Brett 6 erlöst wurden.

Zuerst einigten sich Achim Engelhart (Brett 8) gegen Gerd Bader und Uli Römer (Brett 8) gegen Paul Held auf Remis. Leider hat sich da schon abgezeichnet, dass  unser Brett 5 verloren gehen wird. Dimitrij Anistratov´s Springeropfer erwies sich als Fehlkombination, die sein Gegenüber Jewgeni Denisow  mühelos parierte und somit lagen wir 1:2 zurück. Bei den restlichen Partien hatten wir zwar überall eine Überlegenheit in den DWZ-Zahlen aber die Gmünder verteidigten sich zäh und erreichten problemlos den Remishafen. Das Großmeisterduell an Brett 1 zwischen Dejan Pikula und Petr Velicka war stets im Gleichgewicht. Ebenfalls die Partie an Brett 2 zwischen Jaroslaw Krassowizkij und Josef Jurek.
Jetzt liefen noch drei Partien und es war noch nicht klar, wer von den Dreien den erlösenden Siegpunkt einfahren wird.

Zur selben Zeit sah es so aus, dass der Tabellenzweite Stuttgarter Schachfreunde ihren Mannschaftskampf gegen die TG Biberach gewinnen wird – das wäre es dann gewesen. Doch mit zunehmender Spieldauer hatten sich unsere Positionen leicht verbessert. Nah am Sieg war Vladimir Lukovic (Brett 4) gegen Andreas Weiß. In einem besseren Endspiel mit Freibauer wählte er einmal eine falsche Zugfolge und dann war ein Gewinn nicht mehr möglich. Auch Fabian Bänziger (Brett 3) versuchte noch alles. Aber sein Bauerndurchbruch wurde von Kristyna Petrova richtig verteidigt – auch Remis. Jetzt lief noch eine Partie und es stand 3:4 gegen uns. Doch an Brett 6 setzte sich endlich der Spielstärkeunterschied im Endspiel durch. Sergey Trussevich lavierte lange und konnte dann die zersplitterte Bauernstruktur seines Gegners Arno Reindl zum Siegpunkt verwandeln. Nach diesem hartumkämpften Match konnten wir das benötigte 4:4 Unentschiedern über die Ziellinie retten.

Jedesheim 1 – Wüttembergischer Mannschaftsmeister 2018

Die Mannschaft in Stuttgart (v. l. n. r.): Uli Römer, Sergey Trussevich, Dejan Pikula, Dimitrij Anistratov, Bernhard Jehle (Mannschaftsführer), Jaroslaw Krassowizkij, Achim Engelhart,  vorne: Fabian Bänziger und Vladimir Lukovic.

 

Spieler Einsätze Punkte Spieler Einsätze Punkte
Dejan Pikula 7 4 Sergey Trussevich 7 4,5
Jaroslaw Krassowizkij 6 3 Daniel Beletic 3 3
Luca Kessler 4 3,5 Rudi Wild 4 0
Mark Heidenfeld 4 3 Uli Römer 4 2
Fabian Bänziger 1 0,5 Achim Engelhart 7 4
Vladimir Lukovic 4 3 Emilian Hofer 3 2,5
Fabian Matt 3 2,5 Hans-Michael Stiepan 5 3,5
Dimitrij Anistratov 9 6

Bericht auf Schach-Ticker

Endstand:

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Runden BP MP
1 SV Jedesheim 1   X 4 4 5 6 6 9 45 14
2 Stuttgarter SF 1  X 4 6 5 5 4 4 9 41½ 13
3 SC Weiler im Allgäu 1 4  X 4 3 5 4 9 39 11
4 Heilbronner SV 1 4 2 4  X 4 4 5 4 9 38 11
5 SK Schmiden / Cannstatt 1 3 5  X 5 5 9 33½ 10
6 SG Schwäbisch Gmünd 1 4 3 4 3  X 4 9 36 9
7 TG Biberach 1 3 4  X 4 9 38 8
8 SK Bebenhausen 1 2 3 4 4  X 5 7 9 34½ 8
9 SV Stuttgart-Wolfbusch 1 2 4 4 3 4 3  X 5 9 30 5
10 SC Weiße Dame Ulm 1 4 3 1 3  X 9 24½ 1

Für die Abteilung Schach des SV Jedesheim ist dies ein historischer Erfolg – 45 Jahre nach der Gründung.

Man kann auch von einer historischen Saison sprechen:

  1. Mannschaft: Württembergischer Meister – Aufstieg in die 2. Bundesliga
  2. Mannschaft: Oberschwäbischer Meister – Aufstieg in die Verbandsliga Süd
  3. Mannschaft: Bezirksmeister Nord – Aufstieg in die Landesliga Oberschwaben

Zudem konnten 2018 noch folgende Einzeltitel gewonnen werden:

Julius Deiringer: Württembergischer Meister U8
Mirjam Zell: Württembergische Meisterin U18w
Achim Engelhart: Württembergischer Pokalsieger

Foto-Galerie Zentrale Endrunde in Stuttgart:

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Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 1,5 Brettpunkten vor dem Verfolger TG Biberach 2 musste heute in der zentralen Endrunde der Landesliga Oberschwaben in Ravensburg ein Sieg her. Aber nicht nur ein knapper Sieg, sondern ein deutlicher gegen SV Friedrichshafen 1. Friedrichshafen dagegen musste gewinnen, um noch möglicherweise den Klassenerhalt zu schaffen. Also konnte man davon ausgehen, dass der Gegner mit der Bestbesetzung antritt. Doch der 1. Punkt für uns war ein kampfloser Sieg an Brett 2, so dass Simon Heinrici viel Zeit hatte, bei den anderen 7 Brettern mitzufiebern.

Relativ rasch war auch Patrick Bossinger an Brett 6 fertig. Er fegte seine Gegnerin förmlich vom Brett. Zunächst zerschlug er die gegnerische Königstellung, um dann mit einem Qualitätsopfer in diese einzudringen und eine nicht parierbare Mattstellung zu erreichen. Dass diese Opfervariante nicht ganz korrekt war, wie später die Analyse zeigte, tat Patrick mit der Bemerkung ab, dass er halt ein bisschen Kaffeehausschach des 19. Jahrhunderts (a la Anderssen?) gespielt hat. Der Erfolg aber gab ihm Recht.

Dann tat sich eine ganze Weile nichts, bis sich an Brett 8 für unseren Dietmar Seitz ein Figurenverlust andeutete. Der Gegner wollte auch schon die entsprechende Variante wählen, entschied sich aber dann doch noch um und das zu Recht. Denn der Gegenschlag wäre verheerend gewesen. Daraufhin allerdings konnte Dietmar aktiv nach vorne spielen, so dass der Gegner immer größere Probleme bekam, seine Stellung zusammenzuhalten. Irgendwann war es dann soweit, dass nicht mehr alle Drohungen vom Gegner abgewehrt werden konnten und es stand 3:0 für uns.

Souverän spielte auch Markus Natter an Brett 5, der seinem Gegner bereits in der Eröffnung zwei Bauern abringen konnte. Aus einer sicheren Stellung heraus konnte er dann seinen Vorteil weiter ausbauen und schließlich das 4:0 festmachen. Ähnlich erging es auch Markus Eichhorn an Brett 7. Zwar musste er etwas härter kämpfen, um aus der Eröffnung Vorteile für das Mittelspiel erringen zu können. Aber mit einer sicheren Spielführung baute er seinen Vorteil stetig aus, was letztendlich zu einer 5:0-Führung führte.

Ein zwischenzeitlich erfolgtes Remisangebot an Fabrice Bacquele (Brett 1) wurde in Absprache mit dem Mannschaftsführer abgelehnt, da es ja auf jeden halben Punkt eventuell ankam. Und das war auch gut so, denn schon relativ bald darauf konnte Fabrice in sehr überzeugender Spielweise die Partie für sich entscheiden. Damit stand es 6:0 für uns und die Biberacher hatten ihrerseits zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Brettpunkte abgegeben, so dass wir schon Meister waren.

Damit konnten Peter Rudolf an Brett 4 und Arnd Mayer an Brett 3 beruhigt ihre Partien zu Ende spielen. Für Peter bedeutete das, seine vorteilhafte Stellung aus der Eröffnung heraus zu halten, da der Gegner einen Angriff erhielt, der Schlimmes befürchten ließ. Doch geschickt abgefangen, drehte Peter den Spieß um und erreichte noch einen ganzen Punkt durch einen nicht mehr abzuwehrenden Mattangriff. Lediglich Arnd konnte an dem heutigen Tag nicht überzeugen und musste nach zweimaligem Übersehen einer taktischen Drohung das Handtuch werfen. Aber bei einem Endergebnis von 7:1 kann man das verschmerzen.

Hurra, damit sind wir Meister in der Landesliga Oberschwaben des Jahre 2018.

Die Meister-Mannschaft: (v.l.nr.) Fabrice Bacquele, Patrick Bossinger, Markus Eichhorn, Bernhard Jehle, Dietmar Seitz vorne: Peter Rudolf, Simon Heinrici, Arnd Mayer

Jedesheim 1: (hinten v.l.n.r.) Dejan Pikula, Dimitrij Anistratov, Luca Kessler, Fabian Matt, Vladimir Lukovic, MF Bernhard Jehle, Mark Heidenfeld. vorne: Uli Römer, Achim Engelhart, Hans-Michael Stiepan

In der achten und damit vorletzten Runde der Oberliga Württemberg empfing die 1. Mannschaft des SV Jedesheim den Tabellenvorletzten Stuttgart-Wolfbusch. Für die Jedesheimer ging es darum, den 1. Platz abzusichern und dieses Ziel konnte mit einem 6:2 Sieg auch deutlich erreicht werden. Allerdings verlief der Mannschaftskampf nicht ganz so klar, wie das Ergebnis dies aussagt. Die Gäste aus Stuttgart traten nur mit sieben Spielern an und so gingen wir bereits 1:0 kampflos in Führung. Danach entwickelte sich aber ein spannender Wettkampf. Die ersatzgeschwächten Gäste konnten an drei Bretter gut dagegen halten und so blieben vorerst die Entscheidungen aus. Nach einem zu frühen Bauernvorstoß fühlte sich Achim Engelhart (Brett 7) nicht so recht wohl in seiner Stellung und bot Remis an. Immer im Gleichgewicht war auch die Partie zwischen Luca Kessler und Matthias Ruf (Wolfbusch) an Brett 2. Fabian Matt (Brett 5) landete in einem Damenendspiel, bei dem ebenfalls beide Spieler nichts riskierten und somit in das Remis einwilligten. Erst als es Mark Heidenfeld (Brett 3) gelang, seine Figuren in eine Angriffsstellung umzugruppieren und die Partie mit einem Mattangriff abschloß, war der Mannschaftssieg zum Greifen nah. An Brett 1 zeichnete sich jedoch eine Niederlage für Dejan Pikula ab – doch nach umsichtiger Verteidigung schaffte er noch ein Remis und somit führte Jedesheim mit 4:2 Punkten. Nach fünf Stunden Spielzeit machte sich dann doch der Spielstärkeunterschied bemerkbar. Dimitrij Anistratov (Brett 6) und Hans-Michael Stiepan (Brett 8) ließen ihre Freibauern auf die gegnerische Grundreihe marschieren und somit stand der hohe Jedesheimer 6:2 Sieg fest.
Zur letzten Runde, die am 22. April zentral in Stuttgart stattfindet, reist das Team Jedesheim 1 als Tabellenführer an. Verfolger bleiben die Stuttgarter Schachfreunde mit einem 5,5:2,5 Sieg gegen Bebenhausen, während der SC Weiler durch eine Niederlage in Biberach aus dem Meisterschaftsrennen ist.

Einige Bilder (von Rolf Geiger) vom Wettkampf Jedesheim 1 – Stuttgart-Wolfbusch:

 

 

Jedesheim 3: (v. l. n. r.): Markus Jeckle, Manfred Grosse, Arthur Henle, Bernd Kühn, Mirjam Zell, MF Bernhard Jehle, Norbert Grüner. (es fehlt: Dietmar Seitz)

Nur zwei Jahre dauerte das Gastspiel unserer 3. Mannschaft in der Bezirksliga Oberschwaben Nord. Nach dem Aufstieg 2016 und einem guten 3. Rang in der Saison 2016/2017 gelang jetzt das Unerwartete: Wir sind Meister!
Und zwar mit großem Vorsprung. Mit 13:1 Punkten konnten wir  die Mannschaften Vöhringen und Laupheim  (beide  8:6 Punkte) deutlich auf Distanz halten.
Grundlage des Erfolges war gleich der gute Start in der 1. Runde: Gegen den Aufstiegsfavoriten SF Vöhringen 1 gelang ein 4:4 Unentschieden.  Danach folgten drei knappe Siege (alle mit 4,5:3,5 Punkte) und nach einem 5:3 Sieg gegen Blaustein konnte das „Aufstiegsspiel“ gegen Laupheim auch mit 5,5:2,5 Punkte gewonnen werden. Letztendlich profitierten wir auch, dass bei vier Mannschaftskämpfen der Gegner nur mit sieben Spielern antreten konnte. Im letzten Spiel der Saison 2017/2018 konnten wir dann noch den höchsten Sieg einfahren:  6:2  gegen TSG Ehingen.
Der Erfolg basierte auch auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit wenig Ausfällen – sieben Stammspieler und an Brett 8 wurde aufgrund der guten Ersatzbank kräftig durchrotiert.  Die meisten Spieler erreichten ein ausgeglichenes Ergebnis – nur eine Spielerin ragte hervor: Mirjam Zell mit 5 Siegen aus 6 Partien. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft!

Folgende Spieler wurden eingesetzt:

Spieler Einsätze Punkte
Manfred Grosse 6 2,5
Bernhard Jehle 6 3
Dietmar Seitz 5 4
Norbert Grüner 6 3
Markus Jeckle 5 2,5
Mirjam Zell 6 5
Arthur Henle 7 4
Robert-René Goda 1 1
Florian Löffler 2 2
Harald Haug 3 1
Bernd Kühn 3 1,5
Reinhard Frommer 2 2
Hannah Zell 2 1,5

Unsere Spieler:

 

(bj) Im Spitzenspiel der Schach-Landesliga Oberschwaben hat Jedesheim 2 mit einem ungefährdeten 5,5:2,5 Sieg gegen Lindau die Tabellenführung übernommen. Alexander Langwieser, Patrick Bossinger und Matthias Lerch konnten sicher ihre Partien zum Gewinn führen – alle anderen Spiele endeten Unentschieden. In der letzten Runde, die zentral in Ravensburg durchgeführt wird, hat Jedesheim 2 nun gute Chancen, die Meisterschaft zu gewinnen – allerdings ist der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Biberach hauchdünn.
Gespielt wird am 15. April in Ravensburg bei der zentralen Endrunde der Landesliga Oberschwaben.

Schon vorzeitig hat sich Team Jedesheim 3 die Meisterschaft in der Bezirksliga Nord gesichert. Das Spitzenspiel gegen Laupheim wurde sicher mit 5,5:2,5 Punkten gewonnen und somit konnte der Vorsprung auf uneinholbare drei Punkte ausgebaut werden. Die letzte Begegnung gegen den Tabellenletzten Ehingen konnte sicher mit 6:2 gewonnen werden.

In der Oberliga Württemberg steht Jedesheim 1 ebenfalls die Tabellenspitze vor dem letzten Spieltag. Mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung hat das Team es in der Hand, mit einem Sieg in der letzten Runde gegen Schwäbisch Gmünd erstmals die Meisterschaft zu erringen. Gespielt wird am 22. April in Stuttgart bei der zentralen Endrunde der Oberliga.

Tabelle Oberliga
Tabelle Landesliga
Tabelle Bezirksliga

Bildergalerie: Bezirksliga Jedesheim 3 – Laupheim 1

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Jedesheim 2 mit Zuversicht vor der Partie gegen Lindau

Der vorletzte Mannschaftskampf der 2. Mannschaft in der Landesliga Oberschwaben gegen SC Lindau 1 war für Jedesheim 2 in dreifacher Hinsicht ein freudiges Ereignis. Zum einen haben wir einen schönen, ungefährdeten Mannschaftssieg (5,5 : 2,5 Punkten) errungen, zum anderen damit den Tabellenzweiten, eben Lindau, überholt. Und nicht nur das, wir sind sogar wieder auf Platz 1 der Tabelle gelandet, da der bisherige Tabellenführer TG Biberach 2 nur ein Mannschaftsremis in dieser 8. und vorletzten Runde der Spielsaison erreicht hat. Zwar sind wir nur punktgleich mit Biberach, dafür aber können wir 1,5 Brettpunkte mehr aufweisen. Wenn wir jetzt in der letzten Runde (15.4.2018) gewinnen, dann müsste Biberach schon sehr hoch gewinnen, um uns doch noch die Meisterschaft zu nehmen. Immerhin müssen sie gegen den Tabellenfünften Weiße Dame Ulm antreten, wir hingegen „nur“ gegen den Tabellenvorletzten SV Friedrichshafen. Aber gut, dieser Mannschaftskampf muss auch erst noch gewonnen werden.

Damit nun zur heutigen Spielbegegnung SC Lindau 1 gegen SV Jedesheim 2. In keiner Phase des Wettkampfes waren wir in Nöten. Relativ schnell erspielte sich Markus Eichhorn (Brett 6) ein Remis, nach nur etwa 2 Stunden. Dabei spielten sie bis zum Endspiel (Läufer und 6 Bauern gegen Springer und 6 Bauern), aber beide spielten eine Eröffnung, in der sie sich gut auskannten und die Partie fast im Schnellschachmodus herunterspielten. Bald darauf einigte sich auch Peter Rudolf (Brett 3) mit seinem Gegner auf Remis. Den ersten vollen Punkt steuerte dann Patrick Bossinger (Brett 5) bei. Er hatte sich gut vorbereitet und bekam tatsächlich die erwartete Eröffnung auf’s Brett, die er dann aus einem Guss spielte, so dass der Gegner kein Land sah. Gleich danach gingen wir sogar mit 3:1 in Führung, da Matthias Lerch (Brett 7) aus einer sicher gespielten Eröffnung heraus zum Angriff überging und den Gegner überspielte.

Es waren noch keine drei Stunden gespielt und schon hatten wir mit jeweils einem Remis von Bernhard Jehle (Brett 8) und Arnd Mayer (Brett 2) das Mannschaftsremis sicher. Dabei sah es zunächst sogar nach noch mehr aus, denn Bernhard war schon einen Bauern vorne, als er dann nach eigener Aussage eine Variante falsch abwickelte und dann selbst einen Bauern hinten war. Und auch an Brett 2 schien der sich immer stärker formierende Angriff aus Jedesheimer Sicht irgendwann einmal durchzudringen. Doch die gegnerische Mauer war dann letztendlich nicht zu durchbrechen und bei einsetzender Zeitnot einigte man sich auf Unentschieden.

Aus den letzten beiden noch laufenden Partien war klar, dass wir den Mannschaftssieg erringen werden, denn Alexander Langwieser (Brett 1) stand sehr vorteilhaft im Angriff und hatte bei aufkommender Zeitnot einige Minuten mehr auf der Uhr als sein Gegner. In schon sehr schwieriger Stellung machte dieser dann auch einen gravierenden Fehler, so dass er in Verluststellung die Zeit überschritt. Nun konnte Markus Natter (Brett 4), nach überstandener Zeitnot sogar noch Gewinnversuche unternehmen, da wir ohnehin schon mit 5 zu 2 führten. Doch das Bauernendspiel ließ keinen von beiden in die gegnerische Stellung eindringen und damit war der 6 Mannschaftssieg gesichert.

Spannend geht es nun in die letzte Runde dieser Saison 2017/2018 in Ravensburg, wo alle Mannschaften zusammenkommen. Wenn wir einigermaßen geschlossen auftreten können und keine großen Ausfälle erleiden müssen, dann ist die Meisterschaft in greifbarer Nähe.

Der 7. Spieltag in der Landesliga Oberschwaben brachte die 2. Mannschaft aus Langenau nach Illertissen und das in Bestbesetzung. Wir hingegen mussten ziemlich ersatzgeschwächt antreten. Dennoch wollten wir zwei Punkte holen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Meisterschaft immer noch in Reichweite ist. Schließlich trennt uns nur ein Pünktchen vom Tabellenführer und wenn dieser patzt, dann sind wir wieder vorne.

Mit dieser Vorstellung gingen wir in den Mannschaftskampf, auch wenn wir durch ein unbesetzt gelassenes Brett 1 schon mal mit -1 Brettpunkt starteten. Ein relativ schnelles Remis durch den gesundheitlich etwas angeschlagenen Peter Rudolf (Brett 4) spiegelte nicht den Verlauf des gesamten Wettkampfes wider, denn an den anderen Brettern wurde ziemlich hart gekämpft, zumeist bis ins Endspiel. Etwas überraschend war Arnd Mayer (Brett 2) als Zweiter mit seiner Partie fertig (ungewöhnlich, da sonst immer bei den Letzten) und glich den Punktestand zwischenzeitlich aus. Kurz darauf steuerte Michael Knuplesch (Brett 3) mit seiner sicheren Spielweise im Turm-Läufer-Endspiel ein Remis bei.

Nun ging es sozusagen in die 2. Phase des Wettkampfes, nach bereits etwa vier Stunden Spielzeit. An den letzten vier Brettern sollte es sich entscheiden, wer heute als Sieger hervorgeht. Und das war wieder einmal nicht nur spannend für die Spieler selbst, sondern auch für die bereits spielfreien Mannschaftsmitglieder und Zuschauer. Mitfühlend, mitkämpfend standen diese um die Bretter und fieberten den möglichen Gewinnvarianten oder Remismöglichkeiten entgegen. Just in dem Moment, wo man annehmen konnte, dass Matthias Lerch (Brett 7) in hochgradiger Zeitnot seine sehr schwierige Verteidigungsstellung halten und eventuell sogar mit Vorteil weiterspielen konnte, geriet er doch in eine Fesselung, die ihm die Dame kostete. Gleich darauf verlor Bernhard Jehle (Brett 8) die Übersicht und stellte eine Qualität ein. Dabei hat er mit großem Mut nach Vorne alles versucht, um den Gegner vom Brett zu fegen. Doch sein Gegner hielt dem Angriffsdruck stand und hatte dann sogar die Möglichkeit zu kontern, was die Partie letztendlich entschied.

Damit musste an den beiden letzten verbliebenden Brettern zwei Punkte her, wenn man nicht noch verlieren wollte. Doch beide Partien waren schwer zu gewinnen, da die Remisbreite sehr groß war. So kämpfte Markus Natter (Brett 5) in einer sehr ausgeglichenen Stellung, die nicht viele Möglichkeiten für einen Angriff zuließ. Dennoch versuchte er alles und ging sogar das Risiko ein, für den Preis einer aktiven Spielführung eventuell einen Bauern zu verlieren oder durch einen entfernten Freibauern noch in Bedrängnis zu geraten. Schließlich kam es dann doch bald zu einer Punkteteilung.

Beim Stand von 2,5 zu 4,5 wollte Patrick Bossinger (Brett 6) wenigstens noch für sich seine hart erkämpfte vorteilhafte Stellung mit einem Mehrbauern im Damenendspiel gewinnen, wenn schon der Mannschaftskampf verloren war. Aber Damenendspiele, auch wenn man einen Bauern mehr hat, sind sehr schwer zum Sieg zu führen, weil oftmals ein Dauerschach durch den Gegner droht. So war es auch hier und Patrick entschied sich, den Mehrbauern aufzugeben, um einen Damentausch herbeiführen zu können. Im reinen Bauernendspiel sollte dann ein Bauer zur Umwandlung in eine Dame frei gekämpft werden. Es sah auch zunächst günstig aus, da der gegnerische König weit entfernt vom eigentlichen Spielgeschehen war. Doch die Tücken der Opposition der Könige im Bauernendspiel ließen es nicht zu, dass Patrick den einzigen noch verblieben Bauern auf dem Brett zur Umwandlung bringen konnte. Er wurde durch den gegnerischen König und seinem eigenen Bauern regelrecht gefangen. Um da heraus zu gelangen, musste Patrick dem Gegner das Umwandlungsfeld geben, was gleichzeitig zum Remis führte.

Das für uns Bedauerliche an der aktuellen Situation in der Liga ist, dass der Tabellenführer Biberach 2 auch verloren hat. Bei einem Sieg heute, wären wir wieder an Biberach vorbeigezogen. So sind wir nach wie vor einen Punkt hinter der Tabellenspitze, die nun von Biberach und Lindau punktgleich angeführt wird. Andererseits kann man es aber auch so sehen, dass in den letzten 2 Runden immer noch alles möglich ist, so auch die Meisterschaft. Die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

Mit etwas Glück konnte die 2. Mannschaft in der Landesliga gegen Post SV Ulm mit 4,5 : 3,5 gewinnen. Einen schnellen und überzeugenden Sieg erspielte Markus Natter (Brett 5). Da mussten sich Partick Bossinger (Brett6) und Fabrice Bacquele (Brett 1) schon mehr anstrengen, um einen ganzen Punkt einzufahren. Patrick hatte es dabei mit dem Gegner Axel Stürmer zu tun, der bis dahin eine 100 %-ige Punkteausbeute aufwies. Und Fabrice spielte ambitioniert und konnte aus einer vermeintlichen Schwäche (isolierter Bauer im gegnerischen Lager)  Kapital schlagen.

Eigentlich sah alles danach aus, als wäre Michael Knuplesch (Brett 3) als erster fertig, denn sein Gegner spielte im Damengambit eine sehr schlechte Variante, was Michael bereits in der Eröffnung zwei Bauern am Damenflügel als Lohn einbrachte. Doch dann hat er den Faden verloren und geriet sogar noch in Bedrängnis. Letztendlich stellte sich dann wohl für beide Seiten ein schmeichelhaftes Remis ein.

Zwischenzeitlich erfolgte eine Niederlage von Markus Eichhorn (Brett 7), der, wie immer, aus der Eröffnung heraus solide stand, dann aber seinem Gegner einen Angriff erlaubte, dem er nichts entgegenzusetzen hatte. Und nach einem sicher erspielten Remis von Matthias Lerch (Brett 8) kam es zu einem unfassbaren Vorfall an Brett 2 (Arnd Mayer). Nachdem die Partie eigentlich schon verloren schien, erlaubte der Gegner eine Reihe von Schachs und dann kam das Unglaubliche. Anstatt mit Dh5+ und Dg5 in zwei Zügen Matt zu setzen, erfolgte h5+ und die Partie ging dann doch noch verloren. Das hätte den sicheren Mannschaftssieg bedeutet, so aber musste nun in der letzten noch laufenden Partie Fortuna herhalten.

Beim Stand von 4 : 3 für uns, hatte Peter Rudolf (Brett 4) im Endspiel eine Minusfigur und natürlich den Druck, noch ein Remis zum Mannschaftssieg zu schaffen. Also eine denkbar schlechte Ausgangssituation. Die Stellung war allerdings für Peter so günstig, dass die Mehrfigur für den Gegner einfach nicht zu einem Matt gereicht hat, was dieser gefühlte 100 Züge lang versuchte. Somit sind wir nochmals mit einem blauen Auge davon gekommen und können nun weiter hoffen, dass sich der Tabellenführer Biberach 2, mit nur einem Punkt Vorsprung, noch einen Ausrutscher erlaubt.

 

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