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Der 7. Spieltag in der Landesliga Oberschwaben brachte die 2. Mannschaft aus Langenau nach Illertissen und das in Bestbesetzung. Wir hingegen mussten ziemlich ersatzgeschwächt antreten. Dennoch wollten wir zwei Punkte holen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Meisterschaft immer noch in Reichweite ist. Schließlich trennt uns nur ein Pünktchen vom Tabellenführer und wenn dieser patzt, dann sind wir wieder vorne.

Mit dieser Vorstellung gingen wir in den Mannschaftskampf, auch wenn wir durch ein unbesetzt gelassenes Brett 1 schon mal mit -1 Brettpunkt starteten. Ein relativ schnelles Remis durch den gesundheitlich etwas angeschlagenen Peter Rudolf (Brett 4) spiegelte nicht den Verlauf des gesamten Wettkampfes wider, denn an den anderen Brettern wurde ziemlich hart gekämpft, zumeist bis ins Endspiel. Etwas überraschend war Arnd Mayer (Brett 2) als Zweiter mit seiner Partie fertig (ungewöhnlich, da sonst immer bei den Letzten) und glich den Punktestand zwischenzeitlich aus. Kurz darauf steuerte Michael Knuplesch (Brett 3) mit seiner sicheren Spielweise im Turm-Läufer-Endspiel ein Remis bei.

Nun ging es sozusagen in die 2. Phase des Wettkampfes, nach bereits etwa vier Stunden Spielzeit. An den letzten vier Brettern sollte es sich entscheiden, wer heute als Sieger hervorgeht. Und das war wieder einmal nicht nur spannend für die Spieler selbst, sondern auch für die bereits spielfreien Mannschaftsmitglieder und Zuschauer. Mitfühlend, mitkämpfend standen diese um die Bretter und fieberten den möglichen Gewinnvarianten oder Remismöglichkeiten entgegen. Just in dem Moment, wo man annehmen konnte, dass Matthias Lerch (Brett 7) in hochgradiger Zeitnot seine sehr schwierige Verteidigungsstellung halten und eventuell sogar mit Vorteil weiterspielen konnte, geriet er doch in eine Fesselung, die ihm die Dame kostete. Gleich darauf verlor Bernhard Jehle (Brett 8) die Übersicht und stellte eine Qualität ein. Dabei hat er mit großem Mut nach Vorne alles versucht, um den Gegner vom Brett zu fegen. Doch sein Gegner hielt dem Angriffsdruck stand und hatte dann sogar die Möglichkeit zu kontern, was die Partie letztendlich entschied.

Damit musste an den beiden letzten verbliebenden Brettern zwei Punkte her, wenn man nicht noch verlieren wollte. Doch beide Partien waren schwer zu gewinnen, da die Remisbreite sehr groß war. So kämpfte Markus Natter (Brett 5) in einer sehr ausgeglichenen Stellung, die nicht viele Möglichkeiten für einen Angriff zuließ. Dennoch versuchte er alles und ging sogar das Risiko ein, für den Preis einer aktiven Spielführung eventuell einen Bauern zu verlieren oder durch einen entfernten Freibauern noch in Bedrängnis zu geraten. Schließlich kam es dann doch bald zu einer Punkteteilung.

Beim Stand von 2,5 zu 4,5 wollte Patrick Bossinger (Brett 6) wenigstens noch für sich seine hart erkämpfte vorteilhafte Stellung mit einem Mehrbauern im Damenendspiel gewinnen, wenn schon der Mannschaftskampf verloren war. Aber Damenendspiele, auch wenn man einen Bauern mehr hat, sind sehr schwer zum Sieg zu führen, weil oftmals ein Dauerschach durch den Gegner droht. So war es auch hier und Patrick entschied sich, den Mehrbauern aufzugeben, um einen Damentausch herbeiführen zu können. Im reinen Bauernendspiel sollte dann ein Bauer zur Umwandlung in eine Dame frei gekämpft werden. Es sah auch zunächst günstig aus, da der gegnerische König weit entfernt vom eigentlichen Spielgeschehen war. Doch die Tücken der Opposition der Könige im Bauernendspiel ließen es nicht zu, dass Patrick den einzigen noch verblieben Bauern auf dem Brett zur Umwandlung bringen konnte. Er wurde durch den gegnerischen König und seinem eigenen Bauern regelrecht gefangen. Um da heraus zu gelangen, musste Patrick dem Gegner das Umwandlungsfeld geben, was gleichzeitig zum Remis führte.

Das für uns Bedauerliche an der aktuellen Situation in der Liga ist, dass der Tabellenführer Biberach 2 auch verloren hat. Bei einem Sieg heute, wären wir wieder an Biberach vorbeigezogen. So sind wir nach wie vor einen Punkt hinter der Tabellenspitze, die nun von Biberach und Lindau punktgleich angeführt wird. Andererseits kann man es aber auch so sehen, dass in den letzten 2 Runden immer noch alles möglich ist, so auch die Meisterschaft. Die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

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