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Schachaufgabe

Grußwort der Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm
Prof. Dr. Uta M. Feser

Sehr geehrte Ausstellungsbesucherinnen und -besucher,
liebe Freunde des Schach,

 

einem „königlichen Spiel“ sein Schloss!

Es ist mir eine große Freude, die Württembergische Schacheinzelmeisterschaft und die internationale Schachfiguren-Ausstellung im Hochschulzentrum Vöhlinschloss willkommen zu heißen.

Schach ist das bekannteste, das klassische Brettspiel. Viele Wendungen aus dem Schach sind in unsere Alltagssprache übergangen: Wir geraten in „Zeitnot“ oder unter „Zugzwang“, wir „halten jemanden in Schach“ oder „setzen jemanden matt“. Wir alle kennen Schach, benutzen es als Metapher, doch nur wenige von uns können es tatsächlich. Schachspielen ist eine Herausforderung, der sich nicht jeder und jede stellen möchte – umso mehr gebührt Anerkennung jenen, die es im Schach zu Gewandtheit und Meisterschaft bringen und eine Jahrhunderte währende Tradition fortsetzen.

Als Präsidentin einer jungen Hochschule, deren Tradition sich herausbildet, verantwortlich für die Ausbildung junger und die Weiterbildung beruflich erfahrener Menschen, stelle ich mir – ein wenig zumindest – die Frage nach Sinn und Nutzen des Schach im Heute. Was können wir vom Schach und durch Schach lernen?

Schach – das sind vor allem feste Regeln, ein hohes Maß an Konzentration und ein Ehrenkodex, der das eigentliche Spiel umgibt, vom Handschlag der Gegner bis zu den besonderen Bedingungen etwa, unter denen es sich schickt, ein Remis anzubieten.

Ein wenig fremd mutet solch ein ausdifferenziertes und präzises Regelwerk an, in unserer schnelllebigen, von World Wide Web, Social Media und lockeren Formen bestimmten Welt. In diesem Gegensatz zu unserer Alltagswelt mag der Wert des Schach heute liegen, ein positives Spannungsfeld geht auf: Respektvoller Umgang miteinander trotz Gegnerschaft, Aufmerksamkeit und Beharrlichkeit sind wesentliche Eigenschaften, derer junge Menschen in Studium und im Beruf bedürfen. Im Schach erproben wir praktisch viele Fertigkeiten, die uns in Soft-Skills-Kursen oft erst wieder bewusst gemacht werden. Schach trainiert unser Denkvermögen und bildet uns gleichermaßen zu verantwortungsvollen, achtsamen Personen heran. Schach lehrt uns strategisches Vorgehen – eine wirksame Übung insbesondere für Absolventinnen und Absolventen einer Business School wie der Hochschule Neu-Ulm.

Denen, die vom Schach begeistert sind, wünsche ich weiterhin Erfolg und Freude, und hoffe, dass der Funke stets auch auf neue und unerfahrene Spielerinnen und Spieler überspringt. Schachspielen ist mehr als nur ein Spiel, Schach ist zeitlos. 


Ihre Prof. Dr. Uta M. Feser
Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm



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