{"id":8922,"date":"2018-11-18T17:47:01","date_gmt":"2018-11-18T17:47:01","guid":{"rendered":"http:\/\/schach-jedesheim.de\/?p=8922"},"modified":"2020-06-14T13:09:33","modified_gmt":"2020-06-14T12:09:33","slug":"2-mannschaft-gluecklicher-sieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schach-jedesheim.de\/?p=8922","title":{"rendered":"2. Mannschaft: Gl\u00fccklicher Sieg"},"content":{"rendered":"<p>Als ich bei der Begr\u00fc\u00dfung der Gastmannschaft SG Turm Albstadt 1 einen fairen und spannenden Verlauf w\u00fcnschte, wusste ich nat\u00fcrlich noch nicht, wie richtig ich lag. Es sollte ein unheimlich spannender Zweikampf an 8 Brettern werden, auch wenn sich 2 1\/2 Stunden lang gar nichts r\u00fchrte. Lediglich in der Partie Marc Rukwid &#8211;<strong> Arnd Mayer (Brett 5)<\/strong> stellte der Albst\u00e4dter bereits nach 10 Z\u00fcgen einen Bauern ein; und das in einer Er\u00f6ffnung, die er, nach seinen Worten, gut kannte. Ich spielte dann allerdings zu passiv und erlaubt so dem Gegner, in meine Stellung einzudringen. Das Ergebnis war, dass der Mehrbauer verloren ging. Danach trennte man sich friedlich mit einem Remis.<\/p>\n<p>Zuvor erbrachte <strong>Johannes B\u00fcchele, Brett 4<\/strong>, den ersten halben Punkt, als die Er\u00f6ffnungsphase nahezu abgeschlossen war. <strong>Simon Heinrici (Brett 7)<\/strong> musste da schon etwas l\u00e4nger k\u00e4mpfen. Sein Gegner hatte immer kleine, versteckte M\u00f6glichkeiten zum Angriff, doch diese wehrte Simon gekonnt ab und konnte dann den Spie\u00df umdrehen. Das Ergebnis war ein ganz wichtiger Sieg, wie sich sp\u00e4ter noch herausstellen sollte.<\/p>\n<p>Neben mir am <strong>Brett 6 von Markus Eichhorn<\/strong> stellte ich verwundert fest, dass Markus mit Wei\u00df in einem Gr\u00fcnfeld-Inder gelandet ist. Das hatte ich ja noch nie bei ihm gesehen. Umso freudiger sah ich , dass er ganz gut stand. Als ich dann nach einer Weile wieder hin\u00fcber sah, stand er allerdings klar auf Verlust und musste auch ein paar Z\u00fcge sp\u00e4ter aufgeben.<\/p>\n<p>Als dann <strong>Patrick Bossinger, Brett 8<\/strong>, zu mir kam, um zu erfragen, was er mit dem Remisangebot seines Gegners machen sollte, wollte ich schon sagen, du musst auf jeden Fall weiterspielen, denn die anderen Partien stehen alle entweder auf Verlust oder zumindest sehr bedenklich. Doch Patrick stand meines Erachtens auch nicht besonders gut, bestenfalls ausgeglichen. Wie bin ich froh, ihn nach seinem Gef\u00fchl entscheiden haben zu lassen, was er machen soll. Denn der K\u00e4mpfer Patrick spielte resolut auf Gewinn (h\u00e4tte auch Bauern geopferte, um eine Bauernumwandlung zu erreichen) und nutzte die kleinen Fehler seines Gegners, um einen ganzen Punkt einzufahren.<\/p>\n<p>Nachdem <strong>Fabrice Bacquele, Brett 3<\/strong>, wieder mal seinem Ruf gerecht wurde und als Schwarzer so gro\u00dfen Druck auf des Gegners Stellung aus\u00fcbte (als w\u00e4re die Farbverteilung umgekehrt), dachte ich schon, der Gegner wird innerhalb weniger Z\u00fcge zusammenbrechen. Das war dann leider doch nicht der Fall. Im Gegenteil, der Angriff forderte Tribut. Ein Bauer musste sein Leben lassen und sp\u00e4ter auch die Qualit\u00e4t. Doch das ersch\u00fcttert einen Fabrice doch nicht und \u00fcbte mit Dame und Springer weiterhin so starken Druck aus, dass der Gegner sich gen\u00f6tigt sah, in beidseitig h\u00f6chster Zeitnot, die Qualit\u00e4t wieder zur\u00fcckzugeben. Im daraus resultieren Damenendspiel war f\u00fcr keinen mehr etwas zu holen, so dass ein Dauerschach die Partie beendete.<\/p>\n<p>Damit stand es 3,5 zu 2,5 f\u00fcr uns und dennoch waren wir sehr weit von einem Mannschaftssieg entfernt, denn in den beiden letzten Partien stand es f\u00fcr die Jedesheimer sehr schlecht. Zwar hatte <strong>Achim Engelhart an Brett 1<\/strong> nur einen Bauern weniger, doch im Endspiel T+B gegen T+2B konnte Achim die Niederlage nicht verhindern. Wenn jetzt nicht noch ein Wunder passiert, dann w\u00fcrden wir den Mannschaftskampf verlieren, denn in der letzten laufenden Partie von <strong>Hans-Michael Stiepan, Brett 2<\/strong>, musste Hans-Michael mit einer Qualit\u00e4t weniger die Stellung halten, um wenigstens noch ein Mannschaftsremis zu erzwingen. In dieser Situation agierte Hans-Michael sehr routiniert, indem er mit seinen Leichtfiguren (L+S) Unruhe im gegnerischen Lager verursachte. Als dann die Dame auch noch die halboffene K\u00f6nigsstellung attackieren konnte, war ein Remis schon sicher. Deshalb konnte Hans-Michael das m\u00f6gliche Dauerschach ignorieren und auf Matt spielen. F\u00fcr die Zuschauer war diese Situation kaum noch auszuhalten, weder f\u00fcr die G\u00e4ste noch f\u00fcr die Mannschaftskameraden, zumal beide Spieler auch noch in Zeitnot waren und jederzeit ein Fingerfehler passieren h\u00e4tte k\u00f6nnen. Und dann war das Wunder tats\u00e4chlich erreicht. Der Gegner lie\u00df sich die letzten Z\u00fcge, die zum Matt gef\u00fchrt h\u00e4tten, nicht mehr zeigen und wir gewannen gl\u00fccklich 4,5 zu 3,5.<\/p>\n<p>Mit 6 (aus 8) Punkten und Tabellenplatz 3 k\u00f6nnen wir, bei noch f\u00fcnf ausstehenden Mannschaftsk\u00e4mpfen, schon bald anfangen, als Aufsteiger in die vierth\u00f6chste Liga den Klassenerhalt als gesichert anzusehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich bei der Begr\u00fc\u00dfung der Gastmannschaft SG Turm Albstadt 1 einen fairen und spannenden Verlauf w\u00fcnschte, wusste ich nat\u00fcrlich noch nicht, wie richtig ich lag. 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