Spielabende

Erwachsene:
Freitag ab 19.30 Uhr

Jugendliche:
Freitag ab 18.00 Uhr

Spiellokal:
Caritas-Centrum Illertissen, Beethovenstr. 6

Hobby-Gruppe:
Dienstag ab 15.00 Uhr
Cafe am Markt, Illertissen

Schachaufgabe

Wir stellen uns vor

Schach im Cafe am Markt

Konzert 2016

Weihnachts-Blitz 2016

Chess meets Jazz

Jugendturnier 2015

Jugendturnier

Schach in der Schranne

Blitzschach – Ein Duell

Newsletter SV Jedesheim

Aufgrund des Besuchsverbot in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird die 5. Runde der Illertisser Stadtmeisterschaft verschoben.

In der 17. Ausgabe nehmen 14 Spieler teil. In der 1. Runde gab es noch keine großen Überraschungen – obwohl an Brett 1 und Brett 2 die Favoriten doch lange um den ganzen Punkt kämpfen mußten.

 

Turnier auf Chess-Results

Vereinsmeisterschaft 2020

Paarungsliste der 5. Runde
Tisch Teilnehmer Punkte Teilnehmer Punkte Ergebnis
1 Eichhorn,Markus (3) Mayer,Arnd (3)  –
2 Büchele,Johannes (3) Jekel,Wolfgang (3)  –
3 Bossinger,Patrick (3) Grüner,Norbert (2½)  –
4 Rimmele,Paul (2) Geiger,Rolf (2)  –
5 Lell,Stephan (1½) Brischar,Rolf (0)  –
6 Henle,Arthur (1½) Jehle,Bernhard (1½)  –
7 Stückle,Werner (1) Frommer,Reinhard (1)

Teilnehmer und Ergebnisse:

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In der 6. Runde der Verbandsliga Süd waren wir bei der Weißen Dame Ulm zu Gast.

Es fing gut an, denn Hans-Michael Stiepan (Brett 1) gewann seine Partie. Sie spielten eine lange Theorievariante, bei der sein Gegner eine Figur opferte. Dies war auch noch bekannt, danach entschied er sich aber für die falsche Fortsetzung. Hans-Michael gewann nochmal Material und hatte einen Turm mehr. Danach gab sein Gegner sich geschlagen.

Wenig später erhöhte Patrick Bossinger (Brett 5) auf 2:0. Sein Gegner spielte eine riskante Eröffnung und opferte einen Bauern für gutes Figurenspiel. Patrick wehrte die Angriffsversuche seines Gegners ab und gewann einen weiteren Bauern. Daraufhin konnte er die Damen tauschen und kurz darauf gab sein Gegner auf.

Als nächstes verlor Markus Eichhorn (Brett 8). Er spielte in der Eröffnung ein interessantes Bauernopfer für die bessere Entwicklung. Es stellte sich allerdings heraus, dass dieses Opfer nicht korrekt ist. Sein Gegner beendete seine Entwicklung und gewann 2 weitere Bauern. Das 2:1 stand fest.

Daraufhin beendete Peter Rudolf (Brett 7) seine Partie. Peter stand in der Eröffnung optisch etwas schlechter. Die Figuren der Gegnerin waren besser koordiniert als seine. Im Mittelspiel verlor Peter Material und daraufhin die Partie.

Im Anschluss verlor Johannes Büchele (Brett 4). Er opferte in der Eröffnung mutig einen Bauern. Das Opfer war allerdings nicht korrekt. Später verlor Johannes einen zweiten Bauern. Sein Gegner entschied sich im Endspiel seinen aktiven Turm zu tauschen. Das daraus entstandene Springerendspiel war trotzdem verloren. Der b-Bauer von Johannes kam nicht durch und die 3 verbliebenen verbundenen Freibauern sind nicht aufhaltbar. Er gab sich geschlagen.

Dann beendete Gustav Gauß (Brett 2) seine Partie. Er verpasste in der Partie wohl Chancen auf aussichtsreicheres Spiel. Die Partie war trotzdem stets im Gleichgewicht. Es entstand ein Endspiel mit Springer gegen Läufer. Dieses Endspiel war ausgeglichen. Gustav zog in Zeitnot seinen König in die Fesselung und sein Gegner wickelte ins Bauernendspiel ab. Das war leider nicht mehr zu halten. Gustav gab, nachdem er noch alles versucht hat, auf.

Nun verlor Arnd Mayer (Brett 6). Er stand in der Eröffnung wohl etwas schlechter. Nachdem sich viele Figuren tauschten, ergab sich ein Endspiel mit Dame und Läufer gegen Dame und Läufer. Der einzige Nachteil war, das die Bauern auf der „falschen“ Farbe für Arnd standen. In Zeitnot ließ er eine Fesselung zu, die einen Figurenverlust nach sich zog. Arnd kämpfte noch weiter, aber die Niederlage war nicht mehr abzuwenden.

Zum Schluss lief noch die Partie von Fabrice Bacquele (Brett 3). Er spielte schon früh h4 um am Königsflügel anzugreifen. Später opferte Fabrice einen Bauern für aktives Figurenspiel mit Angriff. Sein Gegner tauschte die Damen ab. Danach gingen viele Bauern vom Brett und zum Schluss hatte jeder noch einen Turm, Läufer und einen Bauern auf dem Brett. Man einigte sich auf Remis.

 

Somit stand die 5,5 : 2,5 Niederlage fest. Nach dem 2:0 holten wir leider nur noch ein Remis.

3 Runden vor Schluss bleibt damit unsere 2. Mannschaft auf dem letzten Platz. Als nächstes empfangen wir am 09.02. Wernau zur 7. Runde.

Vom 2.-6. Januar 2020 fand im Congress-Centrum Schäbisch Gmünd das 32. Staufer-Open statt. 566 Teilnehmer fanden den Weg nach Schwäbisch Gmünd, 276 Teilnehmer im A-Open, 290 im B-Open sowie 52 Kinder im Kinderturnier. Gespielt wurden Runden nach Schweizer System.

Im B-Turnier wurde Hannah Zell mit 4,5 Punkten 135. In der Damenwertung belegte sie Platz 9. Rüdiger Zell wurde mit 2,0 Punkten 275. und Rolf Brischar belegte mit 3,5 Punkten Platz 217. Julius Deiringer spielte ein hervorragendes Turnier. Mit 5 Punkten aus max. 9 belegte er Platz 119. Er konnte somit einen satten Zugewinn von 204 DWZ auf nunmehr 1416 DWZ verbuchen. Die Jedesheimer Mannschaft belegte Platz 33.

Julius Deiringer, Oberschwäbischer Bezirksjugendmeister U10

Bei den alljährlich stattfindenden Bezirksjugendeinzelmeisterschaften, welche vom 27.-29. Dezember 2019 in der Jugendherberge Biberach stattfanden, nahmen vier Jedesheimer Jugendliche teil: der erst achtjährige Julius Deiringer in der U10, Felix Rieger in der U14, Max Rieger und Hannah Zell in der U16.

In der U10 wurden 9 Runden nach Schweizer System gespielt. 16 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 11 oberschwäbischen Vereinen gingen an den Start. Julius Deiringer, auf Rang 1 gesetzt, spielte souverän und gewann 8 Partien. Er gab nur eine Partie gegen den auf Rang 2 gesetzten Martin Rul vom SK Markdorf ab. Mit 8 aus max. 9 Punkten wurde Julius Bezirksmeister in seiner Altersklasse.

In der Altersklasse U14 gingen 10 Teilnehmer an den Start. Gespielt wurden 5 Runden nach Schweizer System. Der 13jährige Felix Rieger, auf Rang fünf gesetzt, konnte drei Partien gewinnen und belegte Platz 3.

In der Altersklasse U16 starteten die beiden 15jährigen Max Rieger und Hannah Zell. Max, auf Rang 6 gestartet, belegte mit 3,5 Punkten Platz 5. Hannah, auf Rang 2 gesetzt, gewann 3 Partien und spielte zweimal Remis. Mit 4 aus 5 Punkten belegte sie Platz 1 und freute si

Die Gewinner der Oberschwäbischen Bezirksjugendeinzelmeisterschaften

ch sehr über den Titel „Oberschwäbischer Bezirksmeister“ und den gewonnenen Pokal. Zitat Elmar Braig, Bezirksjugendleiter Oberschwaben: „Zwei Bezirksmeister waren Bezirksmeisterinnen! Wer behauptet jetzt noch, dass Mädchen von Natur aus schlechter spielen als Jungs?“

Julius Deiringer, Felix Rieger und Hannah Zell haben sich für die Württembergischen Jugendeinzelmeisterschaften qualifiziert, welche vom 14.-18. April 2020 in Lindau stattfinden. Wir wünschen ihnen weiterhin

Hannah und Mirjam Zell beim Tandemschach

viel Erfolg!

Ergebnisse

Gewinne abholen

Unsere Weihnachtsfeier 2019 war mit über 50 Personen, Vereinsmitglieder und deren Angehörige und Eltern mit Kindern, wieder gut besucht.
Beim Eingang zum Pfarrheim St. Martin in Illertissen empfing uns Manfred Grosse mit Glühwein und Plätzchen.
Nach der Begrüßung durch Abteilungsleiter Bernhard Jehle begann ein kurzweiliger und künstlerischer Abend.
Rolf Geiger verlas traditionell die Weihnachtsgeschichte, diesmal etwas Schwäbisches. Im Jahresrückblick wurden die vielen Veranstaltungen und Turniere nochmals in Erinnerung zurückgerufen. Rolf präsentierte auf 126! Folien eine Vielzahl von Bildern und Ereignissen, garniert mit spassigen Kommentaren und überraschenden Zusammenhängen.
Zwischenzeitlich wurde vom Rathausstüberl Au das abwechslungsreiche Büfett aufgebaut. Nach diesem Gaumenschmaus folgte noch eine Überraschung:

Anna Springer begeisterte uns alle mit ihrer Darbietung am Flügel – ein wahrer Genuss. Ihre Spielfreude sprang auch auf die begeisterten Zuhörer über, besonders bei den Solo-Stücken von Queen und Mendelssohn-Bartholdy. Bis in die späte Nacht wurden wir mit phantastischer Musik unterhalten und eine spezielle Zugabe gab es dann noch obendrauf.

Bei der abschließenden Verlosung gab es viele schöne Preise wie Bücher, Puzzles, Pralien, Lebkuchen und Theaterkarten zu gewinnen.
Eine rundum gelungene Weihnachtsfeier.

Hier die ersten Bilder:

Patrick Bossinger gewinnt das Monats-Blitzturnier im Dezember. Traditionell beenden wir das Jahr mit einem Weihnachts-Blitzturnier am letzten Freitag vor Weihnachten. Nach 11 spannenden Runden konnte sich Patrick Bossinger  unangefochten mit acht Siegen und zwei Unentschieden durchsetzen. Schon mit deutlichem Abstand folgten mit 7 Punkten Johannes Büchele, Achim Engelhart und Arnd Mayer.
Für alle 11 Teilnehmer gab es bei der Siegerehrung noch kleine Sachpreise. Für das leibliche Wohl war mit allerlei Getränke und Pizza ebenfalls besten gesorgt.

 Weihnachts-Blitzturnier 2019

Rangliste:  Stand nach der 11. Runde
Rang Teilnehmer TWZ At Verein S R V Punkte SoBer Siege
1. Bossinger,Patrick 2029 SV Jedesheim 8 2 0 9.0 39.00 8
2. Büchele,Johannes 1961 SV Jedesheim 5 4 1 7.0 29.50 5
3. Engelhart,Achim 2011 SV Jedesheim 6 2 2 7.0 27.75 6
4. Mayer,Arnd 2028 SV Jedesheim 5 4 1 7.0 27.50 5
5. Eichhorn,Markus 1863 SV Jedesheim 5 2 3 6.0 24.50 5
6. Krauß,Rainer 1865 SC WD Ulm 4 2 4 5.0 21.50 4
7. Denkinger,Robert 1576 SF Blaustein 2 3 5 3.5 15.25 2
8. Jehle,Bernhard 1876 SV Jedesheim 2 2 6 3.0 10.25 2
9. Over,Klaus 1858 Post-SV Ulm 2 2 6 3.0 10.00 2
10. Frommer,Reinhard 1618 SV Jedesheim 2 1 7 2.5 8.75 2
11. Grosse,Manfred 1860 SV Jedesheim 1 2 7 2.0 6.50 1

Im vorigen Jahr besuchte uns der „Kilkenny Chess Club“ aus Irland und wir erlebten drei tolle Tage mit Party, Schach und geselligem Beisammensein in Ulm. Schon

Bernhard und Manfred

bald reifte der Entschluss, einen Gegenbesuch zu machen und das älteste Schachturnier Irlands, der Kilkenny Chess Congress, bot nun eine gute Gelegenheit, das Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Und so machten sich Mark Heidenfeld, Manfred Grosse, Norbert Grüner und Bernhard Jehle auf den Weg nach Kilkenny. Am Donnerstag kamen wir gegen

River Nore in Kilkenny

Mittag am Dublin Airport an und nach einer fast zweistündigen Busfahrt erreichten wir Kilkenny, im Südosten Irlands gelegen.
Unser Hotel erwies sich als Glücksfall – lag es doch als einzelnes Gebäude weit außerhalb in den grünen Hügeln. Die hübschen Zimmer und das selbst zubereitete Frühstück des Hausherren ermöglichte uns einen angenehmen Aufenthalt.

Am Freitag hatten wir ausgiebig Zeit, die mittelalterliche Stadt Kilkenny zu erkunden. Kilkenny besitzt einen gut erhaltenen und gepflegten mittelalterlichen Stadtkern mit kleinen Gässchen und dem auffallenden Castle of Butlers, welches auch als Kilkenny Castle bekannt ist. Die Stadt verfügt gleich über mehrere sehenswerte Kirchen. Die beeindruckendste Kirche ist die anglikanische St. Canice‘s Cathedral. Sie ist die zweitgrößte mittelalterliche Kathedrale Irlands. Die St. Mary‘s Cathedral ist das Stadtwahrzeichen Kilkennys und die Römisch-katholische Kathedrale der Stadt.

Mit einem Besuch im urigen Pub „Hole in the Wall“, in einer von der High Street abgehenden Gasse, fand die Erkundung Kilkennys noch ein lustiges Ende.

„Hole in the Wall“ – überfüllt

 

Manfred

Danach wurde es ernst, denn um 20.00 Uhr startete die 1. Runde des „Kilkenny Chess Congress“ im luxurösen Ormond-Hotel.

Am Samstag wurden, für uns ungewöhnlich, gleich drei Runden gespielt und am Sonntag die beiden letzten Runden. Insgesamt spielten wir eher durchwachsen, einzig Manfred Grosse spielt immer vorn mit und belegte am Ende einen sehr guten 3. Rang im Hauptturnier. Mark Heidenfeld belegte in der Masters-Gruppe den 7. Rang.

Am Sonntagabend stand dann noch Blitzschach-Turnier auf dem Programm. Hier war aber der Spaß und die geöffnete Bar mit Kilkenny-Bier und Whisky – alles frei während des Turniers – deutlich im Vordergrund. Am Montag traten wir dann früh die Rückreise nach Dublin an. In der irischen Hauptstadt besuchten wir noch die Jameson-Destillerie, das Dublin Castle und das „Brazen Head“, den ältesten Pub Irlands (seit 1192). Die Stadtrundfahrt im Doppelstock-Bus rundete ein tolles Wochenende in Irland ab.

Hier einige Fotos:
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Trotz Vorweihnachtszeit und sonntäglichem Wettkampftag (Verbandsliga und Landesliga) kamen 22 Spieler zum 12. Cafe am Markt-Schnellschachturnier, darunter immerhin drei Titelträger. Alle Teilnehmer erlebten ein schönes und faires Turnier in freundschaftlicher Atmosphäre.
Überraschend Turniersieger wurde der 20-jährige Patrick Bossinger (SV Jedesheim) mit 7 Punkten. Ausschlaggebend war sein Sieg gegen den Zweiplatzierten und Favorit Dimitrij Anistratov, ebenfalls SV Jedesheim.Vor der Schlußrunde führte Heiko Sieber – doch eine Niederlage warf ihn auf den 3. Rang zurück.

Die DWZ-Preise gingen an folgende Spieler:

DWZ-Preis unter 2000: Markus Eichhorn (SV Jedesheim)
DWZ-Preis unter 1750: Frank König (SV Steinhausen)
DWZ-Preis unter 1500: Bernd Pletz (TSV Thalfingen)

Weitere Sonderpreise gab es für den „Besten Senior“ Holger Namyslo (TG Biberach).

Bei der Siegerehrung konnte sich jeder Teilnehmer noch über einen schönen Sachpreis freuen.

Endtabelle: (Fotos folgen)

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In der 5. Runde der Verbandsliga Süd empfingen wir die 1. Mannschaft aus Biberach zu Hause. Biberach war natürlich als 1. Platz der Favorit, trotzdem hofften wir, dass man vielleicht Punkte mitnehmen kann.

Das sah anfangs auch gar nicht so schlecht aus, denn Manfred Grosse (Brett 8) hat sich einen deutlichen Vorteil aus der Eröffnung erspielt. Leider fand Manfred nicht die richtigen Züge und die Stellung war wieder ausgeglichen. Zum Schluss verlor Manfred die Partie, weil er einen Turm für einen Mattangriff opferte. Das Matt parierte sein Gegner und Manfred gab sich geschlagen.

Danach spielte Gustav Gauß (Brett 3) Remis. Er stand nach der Eröffnung optisch wohl einen Tick schlechter. Gustav verteidigte sich aber umsichtig und die Punkte wurden geteilt.

Daraufhin beendete Johannes Büchele (Brett 4) seine Partie. Die Partie war stets im Gleichgewicht. Im Schwerfigurenendspiel hatte sein Gegner allerdings die Chance zu gewinnen. Diese Chance wurde aber nicht genutzt und die Stellung war wieder ausgeglichen. Die Punkte wurden nach einer Zugwiederholung geteilt.

Kurze Zeit später verlor Peter Rudolf (Brett 7). Sein Gegner hatte auf den kurz rochierten König von ihm die besseren Angriffschancen. Zum Schluss verlor Peter durch einen taktischen Einschlag eine Figur. Danach gab er sich geschlagen.

Arnd Mayer (Brett 6) remisierte seine Partie. Hier sah es zwischenzeitlich etwas bedenklich aus, weil der gegnerische Bauer war schon bis auf die zweite Reihe gekommen. Er hatte den Bauern aber gut gestoppt. In der Zeitnotphase opferte Arnd eine Figur, damit er mit der Dame Dauerschach geben konnte.

Direkt im Anschluss gab es eine Punkteteilung in der Partie von Patrick Bossinger (Brett 5). Er kannte in der Eröffnung noch eine gute Idee, fand dann aber nicht die richtigen Züge. Im Mittelspiel stand Patrick mehr als bedenklich, doch er kämpfte weiter. Nachdem sich viele Figuren tauschten und Patrick einen Bauern in der Not opferte stellte sein Gegner den Bauern wieder ein. Danach einigte man sich auf Remis.

Nun folgte unser einziger Sieg von Hans-Michael Stiepan (Brett 2). Er stand optisch immer etwas besser und spielte mit Kontrolle nach vorne. In beiderseitiger Zeitnot fand Hans-Michael den richtigen Plan, dringte in die gegnerische Stellung ein und gewann durch die aktive Stellung seiner Figuren die Partie.

Als letztes lief noch die Partie von Achim Engelhart (Brett 1). Er hatte nach der Eröffnungsphase einen weißfeldrigen Läufer gegen einen Springer. Alle anderen Leichtfiguren tauschten sich ab. Der Läufer war leider nicht so gut, weil die meisten Bauern auf weißen Feldern standen. Später tauschten sich die Leichtfiguren ab und das entstandene Damenendspiel mit Minusbauer war wohl nicht mehr zu halten.

Damit stand die 5:3 Niederlage fest. Mit etwas Glück hätte man an diesem Tag eine Punkteteilung holen können. Biberach hat verdient gewonnen.

Nach 5 Runden steht die 2. Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz. Nun müssen wir versuchen aus den restlichen 4 Runden so viel wie möglich zu punkten, damit wir den Abstieg noch vermeiden können.

Feinheiten der Mittelspielstrategie

Nachdem die Eröffnung abgeschlossen ist, alle Figuren entwickelt und der König sich in Sicherheit befindet, fragt man sich öfters dann, wie spielt man weiter?
Da gibt es mehrere Ansätze. Der von der Form her einfachste Ansatz ist Taktik, sei es eine kleine Kombination oder das dynamische Chaos des Najdorf-Gerüstes.
Beim Letzteren gewinnt immer derjenige, der besser rechnet; doch nicht jedem liegt das reine Rechnen und selbst Experten bekommen das nicht immer aufs Brett. Das nächste sind positionellen Aspekte, wie ein Vorpostenfeld d5 für einen Springer, die das Spielgeschehen diktieren. Doch was, wenn nichts davon vorhanden ist. Wenn weder Varianten helfen, kein klarer Plan vorhanden ist oder verschiedene zur Auswahl stehen?

Dann greift die Strategie ins Spiel ein. Dieses Konzept, welches alle schachlichen Merkmale in sich vereint, wird IM Jaroslaw Krassowizkij anhand seiner eigenen Partien nahelegen.  Jaroslaw zeigt, wie er seine schönsten Partien nur mit rein strategischem Verständnis geführt hat.
Lernen Sie, wie auch Sie mit weniger Rechenarbeit bessere Resultate im Schach bekommen!

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer.
Gäste sind herzlich willkommen.

Ort: Caritas-Centrum Illertissen, Beethovenstr. 6, 89257 Illertissen
Termin:  Freitag, 13. Dezember 2019, 19.30 – 22.30 Uhr

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